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Schule im Aufbruch Tag Graz 2018


Am 21. April 2018 sind wir nach Graz gefahren und haben dort den Schule im Aufbruch Tag besucht. Um euch einen Einblick in das wunderbare Erlebnis zu geben, möchten wir euch die Ereignisse kurz zusammenfassen.

Am Vormittag hielt der mehrfache Olympiasieger Felix Gottwald eine Präsentation über das Thema Mut und Motivation. Er brachte uns auch näher, was wichtig ist in punkto Lernen:

„Die Kindliche Begeisterung und die Freude am Lernen“

Im Anschluss gab es dann auch noch einen Austausch mit Felix.

Am Nachmittag gab es wiederum eine Vorstellung verschiedenster Schulen und Projekte.
Wir von den Lernkulturen 3.0 haben uns dabei mit der Neuen Musik Mittelschule Mautern auseinander gesetzt.
Diese Neue Mittelschule verfolgt ein besonderes pädagogisches Konzept.
Alle Fächer arbeiten in sogenannten Epochen zusammen. Das heißt es gibt ein zentrales Thema, an dem sich alle Fächer beteiligen. Das Jahr ist in sieben Epochen eingeteilt. Eine Epoche dauert ca. 4-6 Wochen. In dieser Zeit können sich die Schülerinnen individuell ihren Aufgaben widmen. Wenn ein Kind das Gefühl hat, einen Bereich verstanden zu haben, macht es einen Lernbeweis. Das heißt jede/r SchülerIn macht dann die Lernzielkontrolle, wenn er /sie sich dafür bereit fühlt.
Weitere Elemente dieser Schule sind der Wochenkreis, wo die Sozialkompetenz gestärkt wird sowie die Tutorenstunden und das Logbuch.

Es war sehr erstaunlich dieses Konzept zu hören und mit zu erleben.
Wenn ihr mehr über die NMMS Mautern wissen wollt, dann schaut euch einfach das Video an.

 

 

 

Schule-im-Aufbruch-Tag in Salzburg

Am 10. März 2018 fand in Salzburg ein Schule-im-Aufbruch-Tag statt. Wir von den Lernkulturen 3.0 waren auch dabei und möchten mit euch die Erlebnisse teilen.

Zu Beginn wurden wir feierlich mit Liedern vom Chor der NMS Liefering begrüßt. Anschließend wurden Beispiele für Schule im Aufbruch in Österreich präsentiert.

Der Höhepunkt dieses Tages war die Präsentation von zwei Mädchen im Alter von 13 Jahren, die aus Berlin angereist waren. Die beiden gehen in die Evangelische Schule Berlin Zentrum und brachten uns ihr Schulkonzept nahe.

In dieser Schule gibt es das Schulfach Herausforderung, in dem die Jugendlichen in den Jahrgängen 8, 9,  und 10 die Schule verlassen und sich eine selbstgewählte Herausforderung suchen. Dabei sind sie mit dem Fahrrad, dem Kanu oder zu Fuß unterwegs, um die Welt außerhalb Berlins zu erkunden. Jedes Kind hat für den Zeitraum von ca. drei Wochen 150,- Euro zur Verfügung. Dabei lernen sie Mut zu beweisen, eigene Grenzen kennen zu lernen, zusammenzuhalten, im Team zu handeln, eigene Ziele zu entwickeln, zu scheitern und trotzdem weiterzumachen.

Wir waren von den Kindern, die uns ihre Erfahrungen berichteten, voll begeistert !!!!!

Verantwortung ist ein weiteres Schulfach, das es in dieser Schule gibt. Dabei gehen die Kinder und Jugendlichen in Kindergärten, Schulen, soziale Einrichtungen, usw… und übernehmen dort Verantwortung, indem sie mit den Menschen dort in Kontakt treten, mit ihnen Aktivitäten machen, ihnen etwas beibringen, usw…..

Inspiriert von diesen beiden Fächern wurde die NMS Seitenstetten. Diese Schule hat die Projekte Verantwortung und Herausforderung in ihrer Schule umgesetzt. An diesem Tag waren auch zweit junge Jungs im Alter von ca. 13 Jahren von dieser Schule anwesend und haben von ihren Erfahrungen mit dem Projekt Verantwortung berichtet. Sie haben dies in einem  Altenwohnheim umgesetzt.

Wir von den Lernkulturen 3.0 haben uns am Vormittag mit den Kindern aus der NMS Seitenstetten unterhalten und am Nachmittag haben wir mit den zwei Mädchen aus Berlin gesprochen.

Es war echt eine super Erfahrung für uns !!!!!!!!!

Mehr über die Evangelische Schule Berlin Zentrum gibt es hier.

Mehr über das Schulkonzept von der NMS Seitenstetten gibt es hier.

 

Schule im Aufbruch – Tag im Mostviertel

Am 17. Februar 2018 fand im Mostviertel (Niederösterreich) ein Schule im Aufbruch – Tag statt. Wir von den Lernkulturen 3.0 waren ebenfalls dabei und haben uns von den Ideen inspirieren lassen. Der Tag begann mit einem Vortrag von Margret Rasfeld, in dem sie die Kernaufgaben von Schule wie folgt darstellte:

  • Lernen, sinnvolles Wissen zu erwerben.
  • Lernen, zu handeln.
  • Lernen, gemeinsam zu leben.
  • Lernen, zu sein.

Sie stellte auch die Global Goals vor und wie man diese im Schulalltag umsetzen kann.

Dabei wurde eine beeindruckende Rede eines Mädchens gezeigt, das sich für die Probleme der Welt einsetzt. Das Mädchen gehört zu einer Gruppe von 12 bis 13 jährigen Kindern, die sich für eine bessere Welt stark machen.

Nehmen wir diese Kinder als Vorbilder und versuchen damit unsere Kinder zu inspirieren, sich für eine bessere Welt einzusetzen.

Nach dem tollen Vortag von Margret Rasfeld wurden Workshops zu verschiedenen Themen rund um Schule gehalten. Wir von den Lernkulturen 3.0 haben uns dabei mit dem Konzept der NMS-Altmüster (Oberösterreich) auseinander gesetzt.

Am Nachmittag hielt Ali Malodji, Gründer von Whatchado und Whatchaskool sowie EU-Jugendbotschafter einen bezaubernden Vortrag über die Welt der Jugendlichen und worauf es im Leben wirklich ankommt. (Um mehr zu erfahren einfach die Links anklicken!!!)

 

Schule-im-Aufbruch-Tag in Graz 2017

Am 22. April 2017 fand in Graz ein Schule-im-Aufbruch-Tag statt. Auch wir von den Lernkulturen 3.0 waren da und möchten euch die neuesten Informationen mitteilen.

Vorstellung der Bildungsregion Buckelige Welt

In der Buckeligen Welt haben sich viele Schule vernetzt. Ein daraus entstandenes Projekt ist Bildung wächst“. In diesem Rahmen tauschen sich SchülerInnen gegenseitig aus. Sie besuchen sich gegenseitig in den Schulen, hospitieren dort und erzählen die Eindrücke in der eigenen Schule. Somit können Kinder aktiv an der Gestaltung des eigenen Schulkonzeptes mitwirken

Gemeinde Feldbach

In der Gemeinde Feldbach unterstützen der Bürgermeister sowie auch die Gemeinderäte die Bewegung von Schule im Aufbruch. Es werden Vorträge von Hirnforschers und weitern Experten organisiert. Die Schule der Zukunft soll durch Filmabende unterstützt werden. Folgende Fragen sind für die Gemeinde von großer Bedeutung:

Was brauchen Kinder?

Was braucht das 21. Jahrhundert?

 Auch der Umbau der Schule mit einer neuen Lernkultur wird forciert.

 Menschen aus allen Lebensbereichen waren da

An diesem Tag waren sehr viele interessierte Menschen da. Ob Pädagogen (Kindergarten, Volksschule, NMS, Oberstufen, HTL, usw….), Politiker (Bürgermeister, Gemeinderäte, usw…), Behörden, StudentInnen, Kinder oder andere engagierte Leute. Die Veränderung zu einer Lernkultur der Potentialentfaltung war eindeutig zu spüren.

Der Landesschulinspektor der Steiermark

Der LSI versteht sich als „Ermöglicher“ und setzt sich für die Bewegung „Schule-im-Aufbruch“ ein. Er ermöglicht Hospitationen im In- und Ausland. Er möchte, dass die Kinder ernst genommen werden und schafft Räume für Potentialentfaltung. Im Zuge seines Vortrages stellte er das Dialogische Lernmodell von Peter Gallin und Urs Ruf vor. Man solle auch mutig sein und sich auch auf Befremdliches einlassen, damit die Potentiale der Kinder zur Entfaltung kommen.

Vortrag von Ali Mahlodji über “Das Zeitalter der Potenzialentfaltung”

Ali Mahlodji, Flüchtling, Schulabbrecher, über 40 Jobs – von der Putzhilfe bis zum Manager bis hin zum Lehrer, Gründer und Geschäftsführer, Chief Visionary und Chief Storyteller von WHATCHADO, EU Jugendbotschafter erzählte in einem emotional berührenden Vortrag seine Lebensbeschichte. Dabei sagte er, dass es um Menschen gehe. Die Welt ändere sich ständig. Wir wissen noch gar nicht wie die Welt in den nächsten Jahren aussehen werde. Viele Berufe werden in nächster Zeit erst entstehen. Es kann und soll auch nichts für die Kinder von heute geplant werden, sondern es solle das Innere Potential, welches in jedem Kind steckt, gestärkt werden. Kinder und Jugendliche sollen Lebenserfahrungen machen. Kinder solle man dort abholen wo sie sind, ihre Sprache sprechen, ihre Welt kennen lernen und mal schauen, was sie denn überhaupt interessiert.  Die Kinder sollen echte Menschen kennen lernen und nicht Rollen. Es kommt sehr viel auf Erfahrungen an. Es soll Lernen durch Beobachtung und Inneren Antrieb passieren. Einfach ausprobieren und nicht aufgeben. Alles was Kinder machen soll für sie selbst eine Bedeutung haben und einen Sinn ergeben. Wir Erwachsenen dürfen sie nicht mit unseren Erfahrungen aus der Vergangenheit in ihrer Potentialentfaltung bremsen. Es kommt nämlich auf die innere Haltung der Menschen an.

Mehr zu Ali Mahlodji und seinen Projekten erfährt ihr in folgenden Links:

http://www.ali.do/ali/

https://www.whatchado.com/de/

https://www.whatchado.com/de/whatchaskool

 Open Space

Im Open Space wurden viele praktische Beispiele vorgestellt. Zwei davon möchten wir euch näher vorstellen:

Im Atelier-Unterricht bieten Lehrer Ateliers in den Musisch-kreativen-sportlichen Bereichen entsprechend ihrer Stärken an. Auch Kinder können so ein Atelier anbieten. Die Kinder melden sich jeweils für zwei Ateliers an (Sport, Musik, Werken, Zeichnen, Basteln, Experimentieren, Forschen, Singen, usw….) Je nach Nachfrage kann ein Atelier auch mehrmals angeboten werden. Es wird darauf geachtet, dass jedes Kind verschiedene Ateliers besuchen kann. Somit wird die Kreativität sowie die Eigenständigkeit der Kinder unterstützt.

In der Steiermark werden auch die Global Goals gelebt. Die Kinder arbeiten selbstständig an den Global Goals, kooperieren mit verschiedensten Menschen und versuchen so die Welt zu verbessern. Bei der Arbeit mit den Global Goals entstehen Projekte, Filme, Interviews, Zeitungen, Theater, PowerPoints, Bilderbücher, usw.….

Orte der Inspiration in der Steiermark:

VS Kalkleiten
VS Triester
VS St. Oswald
VS Mariagrün
VS Deutschfeistritz
VS Neudorf bei Passail
VS Falkenstein
Praxisschule KPH Graz
Landessonderschule Hirtenkloster
Sternschule
KLEX
NMS St. Marein
Musik NMS Mautern
Private NMS Dobl

Zum Ansehen und Inspirieren einfach die Links anklicken.

Macht alle mit!!!!

Wir von den Lernkulturen 3.0 würden uns wünschen, dass weitere inspirierende Lernorte dem Leitbild von Schule-im-Aufbruch folgen. Wenn ihr selbst tolle Lernorte kennt, die zu den Lernkulturen 3.0 passen, dann schreibt uns eine Nachricht und wir werden diesen Lernort ins Rampenlicht stellen.

Margret Rasfeld in Wien

Margret Rasfeld

Die Schulleiterin Margret Rasfeld der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und Mitgründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“ kommt als Bildungsinnovatorin am 26. April 2016 nach Wien in den Festsaal der Sigmund Freud Universität.
Organisiert wird die Veranstaltung von der http://www.schul-werkstatt.at/. Genauere Informationen findet ihr unter dieser Verlinkung.

Kern der Gespräche sind Musterbrüche, Innovationen und Chancen im österreichischen Bildungssystem. Die zentrale Botschaft Rasfeld wird es sein, Kinder weniger im herkömmlichen Sinne von fremder Hand direktiv zu beschulen, sondern sie ihren Lernweg mit Unterstützung des Lehrpersonals bzw. der Lernbegleiter selbst entscheiden lassen. Es soll hauptsächlich in den Händen der Kinder liegen, wo, wann, was und wie gelernt wird.

Es sind noch genügend Plätze frei, also meldet euch rasch an!