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So macht Lernen Freude!!!

Kinder besitzen eine angeborene Lernlust. Sie wollen Sprechen, Gehen, Handeln und viele andere Sachen von sich aus lernen.  Damit sie die genannten Themen erlernen benötigen sie weder Schulbücher, Bewertungen, Stundenpläne noch ähnliches, was wir aus unseren Schulen kennen. Sie benötigen dafür eine Umgebung, in der sie sich durch Vorbilder orientieren können und die es ihnen ermöglicht wird im eigenen Tempo die Welt zu entdecken, zu erforschen und „begreifbar“ zu machen. Kinder brauchen eine Atmosphäre, in der sie Verantwortung übernehmen und im Team den Alltag gestalten können. Kinder brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können. Aufgaben, welche gerade im Moment von Bedeutung sind. Kinder müssen den Sinn der Aufgaben spüren. Dies geschieht, in dem man sich in die Gesellschaft mit einbringt, direkt handelt, einem Handwerk nach geht und gemeinsam mit Hausverstand die Situationen des alltäglichen Lebens löst.

So stellen wir uns die Lernorte vor:

Unterstützt uns bitte dabei, dass jedes Kind mit Freude lernen kann und dass Lernorte wie diese entstehen können. Schreibt uns über unser Kontaktformular.

Erdkinderplan — Was Jugendliche in der Pubertät brauchen

erdkinderplan-logo
Für den inneren Entwicklungsplan der 12 bis 16-Jährigen spielen drei Dinge eine wichtige Rolle:
1.) Landwirtschaft betreiben (Mit Pflanzen und Tieren)
2.) Eine Gastwirtschaft betreiben (Andere mit Essen zu versorgen)
3.) Einen Verkauf betreiben (Selbstgemachte Erzeugnisse verkaufen)
Diese Art zu lernen findet sich im Erdkinderplan von Maria Montessori wieder.
Für Lernorte, die sich nach dem Erdkinderplan entfalten möchten haben wir von den Lernkulturen einige Beispiele zusammen getragen, um euch für diese Form des Lernens zu inspirieren.
Bitte klickt einfach die folgenden Links an:
Montessori-Schule Potsdam:
Montessori-School-Farm-Deutschland:

Montessori-School-Farm

Erdkinderplan an der Monte Balan:
Montessori-Schule Eberharting:
Hershey Montessori Farm School:
Parkway Montessori Erdkinder:
Erdkinder auf den Philippinen:
Montessori Initiative Wieden (Wien):
Internationale Montessori Erdkinder-Schule:
Bluffview-Montessori:
Schaut euch den Erdkinderplan an, lasst euch inspirieren und entwickelt an eurem Lernort ein Konzept, das den Erdkinderplan enthält und den Jugendlichen in der Pubertät eine Möglichkeit gibt, sich entsprechend entwickeln zu können, mit richtiger Arbeit und dem Gefühl bedeutsame Aufgaben zu erledigen, die zu den Jugendlichen passen.
 erdkinderplan-logo

Lernort: Erdkinder-Projekt Eberharting (Bayern)

Erdkinderprojekt Eberharting
Bildnachweis: http://www.erdkinder.de

Ganz klar ein Lernort, der zum „Tun“ aufruft. Schon einfach nur die Seite aufrufen, hineinlesen und sich an den Bildern erfreuen reichen für genug Inspiration, den eigenen Lernort etwas aufzufrischen. Wer noch weitergehen möchte, könnte diesem Lernort sogar einen Besuch abstatten. Weit wäre es ja nicht.

Als Lernkulturen 3.0 stoßen wir mit diesem Lernort auf eine Goldgrube an wohltuenden Bedingungen und Umsetzungen für das gemeinschaftliche Lernen von Kindern und Erwachsenen. Seht und spürt mit euren eigenen Sinnen, was solche Lernorte für uns alle bedeuten…und wie sie sich von den herkömmlichen Schulen unterscheiden.

 

Lernort: Integrative Montessorischule an der Balanstraße

Ich befand mich auf der Suche nach Lernkulturen 3.0 wieder unterwegs auf Reisen. Mein Weg führte mich zur bayerischen Hauptstadt München und dort an die Integrative Montessorischule an der Balanstraße.

In diesem Lernort wird  folgende Punkte besonderen Wert gelegt:
(Für nähere Informationen die einzelnen Punkte anklicken)

Die Vorbereitete Umgebung

Im Zuge einer Schulführung, die von den Kindern geleitet war, habe ich die zahlreichen Räume kennenlernen und das entspannende Flair einer Vorbereiteten Umgebung genießen dürfen. Ein Programmpunkt war auch die Materialdarbietung durch die Kinder. Hier konnte ich hautnah miterleben, wie Kinder das Wissen buchstäblich BEGREIFEN. Besonders fasziniert hat mich die dadurch entstandene Selbstständigkeit der Kinder. Durch diese Art von Lernen kann sich die Persönlichkeit des Kindes mit all ihren Potentialen und Fähigkeiten voll entfalten.

Die Werkstatt der Generationen

In der Werkstatt der Generationen gibt es ein Treffen zwischen Jung und Alt. Gegenseitiges Lernen findet hier statt. Die Kreativität und Innovation der jungen verbindet sich mit der Lebenserfahrung der älteren Generation. Egal ob Basteln, Werken, Lesen, Geschichten erzählen, im Garten zu arbeiten oder Zeit füreinander zu haben, diese Art von Lernen stellt eine Bereichung für beide Seiten dar.

Der Erdkinderplan

Arbeiten auf einem Bauernhof mit all den verschiedenen Facetten, wie Tiere füttern und pflegen, Gartenarbeit verrichten, Obst sowie Gemüse ernten und verarbeiten, Apfelsaft pressen, Holzarbeiten und vieles mehr, das stellt den Erdkinderplan mit seinem lehrreichen Konzept vor. Kinder freuen sich sehr, wenn sie im Laufe des Jahres immer wieder  auf den Bauernhof dürfen. Besonders vorzuheben ist, dass der Erdkinderplan bereits ab dem 1. Jahrgang umgesetzt wird. Je höher der Jahrgang desto intensiver wird die Arbeit am Bauernhof. Da wird schon mal in den Wald gegangen, selber ein Baum gefällt und daraus ein Stuhl gemacht. Mit dieser Art des Lernens wird das reale Leben gelebt und man kann an dem Erfolg seiner eigenen Erzeugnisse wachsen und nimmt sehr viel für die Persönlichkeitsentwicklung mit.

Die verschiedenen Angebote

Zusätzlich ist das Leben in diesem Lernort von zahlreichen Angeboten geprägt. Von der Kletter-AG über Tanz AG, Kreativen AGs bis hin zu Yoga können die Kinder aus verschiedensten musischen, kreativen sowie sportlichen Angeboten wählen. Je nach Interesse und Begabung des Kindes ist für jeden etwas dabei. Durch diese Art des Lernens kommt jedem Kind das zu gute, was seinem eigenen Entwicklungsplan entspricht.

Die Vielfalt an einem Lernort

Obwohl sich der Lernort Montessorischule nennt, sind weitere Konzepte und Ideen eines guten Lernens vorhanden. Der Lernort passt sich den neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung an, übernimmt Erkenntnisse aus der Bindungsforschung, um Beziehungen zu den Kindern herzustellen und greift Haltungen auf, die für ein Kindgerechtes Lernen stehen. Es werden Aussagen von Gerald Hüther, Magret Rasfeld, Erwin Wagenhofer, Arno & André Stern, usw… aufgenommen und diese konstruktiv in den Lernort miteingebunden. Durch die Vielfalt und den stets neuen Erfahrungen über die Entwicklung von Kindern, schafft es der Lernort die Bedingungen zu schaffen, die ein Kind braucht, um sich auf natürliche Weise entwickeln zu können.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Damit ihr einen guten Einblick in diesen Lernort und eine Vorstellung von einer Vorbereiteten Umgebung und anderen kreativen Elementen bekommt haben wir von den Lernkulturen 3.0 eine Fotogalerie erstellt. Lasst euch inspirieren von diesem Lernort und genießt die Bilder.

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