Alle Beiträge von Stefan_3.0

Eindrücke vom Montessori-Kurs mit Claus-Dieter Kaul

In der Lernwelt im Rubenshof fand ein Montessori Kurs mit Claus-Dieter Kaul statt.

Wir waren mit den Lernkulturen 3.0 dabei und waren äußerst begeistert.

Hier möchten wir euch die besten Eindrücke davon zeigen. Lasst euch einfach inspirieren:

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Schule im Aufbruch Tag Graz 2018


Am 21. April 2018 sind wir nach Graz gefahren und haben dort den Schule im Aufbruch Tag besucht. Um euch einen Einblick in das wunderbare Erlebnis zu geben, möchten wir euch die Ereignisse kurz zusammenfassen.

Am Vormittag hielt der mehrfache Olympiasieger Felix Gottwald eine Präsentation über das Thema Mut und Motivation. Er brachte uns auch näher, was wichtig ist in punkto Lernen:

„Die Kindliche Begeisterung und die Freude am Lernen“

Im Anschluss gab es dann auch noch einen Austausch mit Felix.

Am Nachmittag gab es wiederum eine Vorstellung verschiedenster Schulen und Projekte.
Wir von den Lernkulturen 3.0 haben uns dabei mit der Neuen Musik Mittelschule Mautern auseinander gesetzt.
Diese Neue Mittelschule verfolgt ein besonderes pädagogisches Konzept.
Alle Fächer arbeiten in sogenannten Epochen zusammen. Das heißt es gibt ein zentrales Thema, an dem sich alle Fächer beteiligen. Das Jahr ist in sieben Epochen eingeteilt. Eine Epoche dauert ca. 4-6 Wochen. In dieser Zeit können sich die Schülerinnen individuell ihren Aufgaben widmen. Wenn ein Kind das Gefühl hat, einen Bereich verstanden zu haben, macht es einen Lernbeweis. Das heißt jede/r SchülerIn macht dann die Lernzielkontrolle, wenn er /sie sich dafür bereit fühlt.
Weitere Elemente dieser Schule sind der Wochenkreis, wo die Sozialkompetenz gestärkt wird sowie die Tutorenstunden und das Logbuch.

Es war sehr erstaunlich dieses Konzept zu hören und mit zu erleben.
Wenn ihr mehr über die NMMS Mautern wissen wollt, dann schaut euch einfach das Video an.

 

 

 

Bildungstag in der Schweiz

Wir von den Lernkulturen 3.0 sind am 07. April 2018 in die Schweiz nach St. Gallen gefahren und haben dort am Bildungstag „Mutig Neue Wege Gehen“ teilgenommen. Um euch einen Einblick zu verschaffen, fassen wir kurz diesen Tag zusammen.

Der Initiator und Organisator Philipp Hostettler gab zum Beginn einen Überblick über den Tagesablauf und erklärte durch seine Erfahrungen, wie Bildung gelingen kann.

„Denn Bildung beginnt dort, wo Beschulung aufhört“.

Für eine gelingende Entwicklung eines Kindes ist eine Umgebung erforderlich, in der es keine Klassen, keine Noten, keine Hausübungen, keine Anweisungen sowie keine Stundenpläne gibt, die das Kind in seiner natürlichen Entwicklung hindern.

Wie dies in der Praxis umgesetzt wird, zeigen zahlreiche tolle Lernorte in der Schweiz.

An diesem Tag wurden die Konzepte der folgenden Lernorte von jeweiligen Projektleiterinnen in einer Präsentation vorgestellt:

Ebenso war ein großes Thema das Freie Lernen, wo Kinder zu Hause nach ihrem eigenen Entwicklungstempo lernen können.

Dieses Projekt wurde von Jacqueline Bruckmüller, eine Mutter einer 9-jährigen Freilerner-Tochter, in einem Vortrag vorgestellt.

Nach der Möglichkeit sich spontane Projektvorstellungen anzuhören, kam der Höhepunkt des Tages:

8 junge Erwachsene, die einen freien Bildungsweg erleben durften, standen auf der Bühne und erzählten von ihren Erfahrungen und ihren Erlebnissen.

Es war einfach einzigartig diese jungen Erwachsenen zu erleben und um zu sehen, wie sich Menschen ohne Beschulung entwickeln. Diese Kinder, welche so aufgewachsen sind, verfügen über eine ausgereifte Persönlichkeit,  übertragende Sozialkompetenz sowie über großartiges Wissen über die Welt. Die Kinder sind somit perfekt  fürs Leben vorbereitet.

Wir von den Lernkulturen 3.0 sehen in unserer Praxis die Unterschiede zwischen Kinder, die beschult werden und Kindern, die eine freie Bildung erleben. Der Unterschied ist sehr, sehr groß.
Kinder, die eine freie Bildung erhalten sind viel offener, interessierte, motivierter, ideenreicher, usw…, als wie Kinder, die beschult werden. Außerdem spürt man bei den Freilernern, wie viel Freude das Lernen und Entdecken der Welt macht.

Es gibt in der Schweiz zahlreiche Lernorte, die Kindern eine Möglichkeit der Potentialentfaltung geben, wo sich Kinder nach ihrem eigenen inneren Entwicklungsplan entfalten und die Kindern die Welt mit ihren eigenen Erfahrungen erschließen können.

Neben den bereits oben genannten Lernorten, möchten wir euch noch weitere Lernorte vorstellen, die in der Schweiz den Kindern eine Umgebung geben, in der sie sich entfalten können:

Ein Projekt, das sich hingegen noch in Planung befindet, ist Läbe Lärne Lache.

Schaut euch die einzelnen Lernorte an und lasst euch inspirieren, Kindern einen Ort zu geben, wo sie eine glückliche Kindheit verbringen können.