Archiv für den Monat Mai 2016

Wollen wir unsere Schule ändern?

Für alle, die sich auf den Weg machen wollen eine neue Schule und eine bessere Lernkultur zu entwickeln, ist diese Gegenüberstellung geschrieben worden. Sie zeigt auf, welche Strukturen in den heutigen Schulen vorherrschen und wie diese Bedingungen so verändert werden können, damit Kinder gerne lernen und Schule zu einem Ort wird, an dem Kinder entdecken, forschen, Herausforderungen meistern, Verantwortung übernehmen, sich entwickeln und glücklich sein können. Machen wir uns auf den Weg und gestalten gemeinsam eine neue Lernkultur. Wer macht mit? Um mit uns Kontakt aufzunehmen klickt bitte hier.

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Quelle: EduAction. Wir machen Schule (Margret Rasfeld & Peter Spiegel)

EduAction

EduAction

Dieses Buch ist von einer der erfolgreichsten Praktikerinnen Deutschlands geschrieben worden: direkt aus der Kampfzone Schule. Eine ganz normale Schule in Berlin-Mitte ist zu einer Modellschule geworden. Was ist passiert? An der Gemeinschaftsschule Berlin-Zentrum spielen nicht die Lehrer die Hauptrolle, sondern die Schüler. Sie übernehmen Verantwortung angefangen mit der Frage, was sie wann und wie lernen, bis zur Übernahme von Verantwortung für die Gesellschaft. Das Lernen erfolgt in Lernteams, die Schüler organisieren sich die dafür erforderlichen Materialien selbst aus den `Lernbüros´ an der Schule. Die Lehrer begleiten die Prozesse als Tutoren, sie sind nicht mehr die alles dominierenden Studienräte von früher.

Dieses Buch sollten alle, die mit Kindern zu tun haben, lesen. Damit Lernen wieder Freude macht und Kinder mit Begeisterung in die Schule gehen.

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Mit- und voneinander Lernen

Beziehung statt Erziehung

Beziehungskultur bedeutet auch, dass man mit- und voneinander lernt. In unserer Kultur wird aber meistens das Lernen nur einseitig gesehen. — Der Lehrer bringt dem Schüler etwas bei. — Aber viel zu wenig passiert, dass ein Kind uns Erwachsenen etwas zeigt, und wir davon lernen können. Dabei sind Kinder dermaßen kreativ und einfallsreich, sodass wir Erwachsenen nur stauen können. Jedoch lassen wir dies in unseren Schulen viel zu wenig zu. Ein Lernort ist dafür da, dass jeder von jedem lernen kann.

Denkt über folgendes Zitat nach:

„Ein Kind kann einem Erwachsenen immer drei Dinge lehren: grundlos fröhlich zu sein, immer mit irgend etwas beschäftigt zu sein und nachdrücklich das zu fordern, was es will.“

Beziehung statt Erziehung

Schon seit 4 Tagen findet die Vorbereitungswoche zum Kongress „Beziehung statt Erziehung“ statt. Der Kongress selbst geht vom 15. bis 23.5.2016. Ihr habt immer noch die Möglichkeit, euch anzumelden und einzusteigen.

Viele SprecherInnen werden euch von Beziehung erzählen, die den Umgang mit Kindern und Erwachsenen neu definiert und eine Kultur der Beziehung schafft, die über die herkömmlichen Erziehungsmethoden hinausgeht. Es wird euch und eure Mitmenschen bereichern, wenn ihr den Wunsch nach neuen Perspektiven habt.

Seht selbst und lasst euch von Katharina Walter (3-fache Mutter, Lehrerin, Autorin, Bloggerin, YouTuberin, kreativer Kopf des kleinen Labels KATAMAR) in die Welt der Beziehung einführen.

Beziehung statt Erziehung

 

Lernen findet nur in einer Beziehungskultur statt

Bindung

Lernen – was hat das mit Beziehung zu tun, werdet ihr euch vielleicht fragen. Das ist leicht erklärt: ohne gesunde Beziehungen und ein Umfeld, in dem sich ein Kind wohl fühlt, kann kein nachhaltiges, wahrhaftiges Lernen stattfinden.

Lernen unter Druck, Angst und nach Schema F hat nichts mit Bildung zu tun und übergeht mein Ich. Die Beziehung, die ich zu mir selbst eingehe und wie ich mich selbst wahrnehme und sehe, wird durch Lernen, wie wir es aus dem System kennen, häufig unterdrückt, vernichtet und übergangen. Dabei wäre es so einfach…

Wenn wir die Interessen, das Wesen und das Potential unserer Kinder wahrnehmen, sehen und anerkennen könnten, ihnen Raum zum Entdecken und Ausprobieren, zum Erfahrungen sammeln und „Fehler machen“ geben würden, würde das nicht nur unsere Beziehung zueinander sondern auch die Beziehung des Kindes zu sich selbst stärken.

Kein: „Ich kann das nicht“ unter Tränen mehr, kein „Ich bin ein Versager“, wenn etwas nicht geklappt hat, nein, dann würden selbstbewusste und gestärkte Persönlichkeiten aus natürlichen Lernprozessen hervor gehen, die wir nicht erzwingen, unter Druck künstlich herstellen und bewerten müssten, sondern die einfach geschehen dürften… Wäre das nicht wunderbar?

Schaut euch dafür folgendes Video an und ihr werdet sehen, wie Lernen gelingen kann. Klickt bitte hier.