Archiv für den Monat Februar 2016

Lernort: Montessori Kinderhaus Erding

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Auf der Suche nach Lernkulturen 3.0 habe ich das Montessori Kinderhaus in Erding besucht und dort den Tag der offenen Türe erlebt.

Kinderkrippe und Kindergarten als Lernort

Der respektvolle Umgang mit den Kindern ist der allerhöchste Wert, der in diesem Lernort von allen gelebt wird, sowohl von den Eltern als auch von den ErzieherInnen. Die Kinder entwickeln sich hier zu eigenständigen Persönlichkeiten, indem sie die Ereignisse, die in ihrer Umgebung passieren einfach absorbieren und sie wie ein Schwamm aufsaugen. Durch das Sinnesmaterial und die Vorbereitete Umgebung sowie die inneren Haltung der ErzieherInnen wird diese Entwicklung ermöglicht.

Pädagogische Richtungen und Betreuungsschlüssel

Ein Lernort zeichnet sich durch eine Vielfalt an pädagogischen Einflüssen aus. Im Kinderhaus Erding werden hauptsächlich zwei Richtungen gelebt. Zum einen ist die Montessoripädagogik vorrangig und wird von der Pädagogik nach Emmi Pikler unterstützt.

Die Gruppen sind in der Krippe ca. 12 Kinder und im Kindergarten ca. 18 Kinder (inkl. 4 Integrationskinder) groß und werden jeweils von drei ErzieherInnen begleitet.

Elternarbeit als Teil des Lernkonzeptes

Ein Miteinander von Kindern und ErzieherInnen sowie den Eltern ist ein Element, das diesen Lernort auszeichnet. Die Eltern schließen sich dabei in Arbeitsgemeinschaften (AGs) zusammen und sind für Projekte eine große Unterstützung. Egal ob es in der Wald-AG, Montessori-Material-AG oder anderswo ist, die Eltern werden voll mit eingebunden und können so auch miterleben, wie ihre Kinder in diesem Lernort aufwachsen.

Zweisprachigkeit an diesem Lernort

Neben der Deutschen Muttersprache wird in diesem Lernort auch Englisch gesprochen. Die Kinder erhalten jedoch keinen Unterricht in Englisch sondern werden von zwei Native-Speakerinnen begleitet und nehmen so die Sprache durch ihre Umwelt auf.

Entwicklung nach dem inneren Entwicklungsplan

An diesem Lernort entwickeln sich die Kinder nach ihrem eigenen Entwicklungsplan. Es wird dem eigenen Bauplan der Kinder Vertrauen geschenkt und die Kinder entfalten so ihre Fähigkeiten. Da kommt es auch vor, dass die Kinder bereits vor dem 6. Geburtstag lesen, schreiben, rechnen, philosophieren und viele andere Sachen machen. Es wird auch nicht getadelt oder bestraft sondern in die Selbstkontrolle der Kinder vertraut. Die Kinder dürfen so auch eigene Erfahrungen machen und gehen somit auf eine Entdeckungsreise, die sie wunderbar auf ihr Leben vorbereitet.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Damit ihr einen guten Einblick in diesen Lernort und eine Vorstellung von einer Vorbereiteten Umgebung und den anderen Elementen bekommt haben wir von den Lernkulturen 3.0 eine Fotogalerie erstellt. Lasst euch inspirieren von diesem Lernort und genießt die Bilder.

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Ab wann sprechen wir von einer Lernkultur?

Lernkulturen (er-)leben ein gemeinsames Verständnis für wie Lernen stattfinden soll sowie eine gemeinsame soziale Praxis zwischen Lernenden, Lehrenden und allen weiteren Beteiligten.

Es vollzieht sich bereits seit geraumer Zeit ein immer präsenter werdender Wandel im österreichischen Schulsystem. Der bisher stark vorrangige Lehrplan wird durch das Modell der Kompetenzen erweitert. Franz E. Weinert zufolge sind Kompetenzen die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösung in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können (Weinert, 2001).

Kompetenzen werden in weiterer Folge als „Ergebnisse von Lernprozessen“ genannt. Sie werden in der Auseinandersetzung mit der Welt gewonnen (siehe https://www.bifie.at/node/49). Genau hier liegt der große Unterschied bzw. die Ergänzung zum traditionellen Lehrplan. Der Lehrplan dient hauptsächlich der Vermittlung von Faktenwissen. Die Stärke dieser Anwendung ist die schnelle, effiziente analytische Durchdringung aller Lerngegenstände. Der Erziehungswissenschaftler Horst Rump sieht darin den in der pädagogische Praxis bekannten herkömmlichen „Unterricht“. Als Alternativbegriff bzw. als erweiterten Lernbegriff verwendet er „Lernkultur“, da laut ihm bestehendes Wissen ständig kritisch hinterfragt werden muss. Demnach sollen Lernkulturen zu anwendungsorientiertem, prozessorientiertem, kritischem und sozialem Lernen führen. Die „Kompetenzen“ erfüllen diesen Zweck, da sie Lernprozesse ergebnisorientiert beschreiben, die in Auseinandersetzung (in Anwendung) mit der realen, veränderlichen Welt gewonnen werden.

Der Wandel im österreichischen Schulsystem, wie auch im deutschen, beschreibt den Weg von der reinen Reproduktion überprüfbaren Wissens – vermittelt durch einen Unterrichtsplan – hin zu einem ganzheitlichen Lernprozess, der Fachlichkeit und überfachliches Lernen, individuelle und soziale Erfahrungen, Praxisbezug sowie die Erarbeitung des gesellschaftlichen Umfelds miteinander verknüpft (Bildungskommission N.R.W. (1995): Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft. Neuwied). Aus dem herkömmlichen „Lehrplanunterricht“ entstehen nach und nach Lernkulturen.

Wissen und Lernprozesse gehören vereint. Der Weg dorthin ist weit und es bedarf weiterer Anstrengungen der Lernorte, eine echte, natürliche Lernkultur zu etablieren. Mit wenigen, aber treffenden Fragen kann der eigene Lernort in einen fruchtbaren Veränderungsprozess geführt werden.

Was ist nun eine „Lernkultur“?

Ein verzwicktes Problem beinhaltet dieser Begriff. Er wurde zu oft in zu verschiedener Art und Weise eingesetzt. Dadurch hat er seine begriffliche Eindeutigkeit verloren. Es scheint jedoch, als versuchten die Anwender dieses Begriffes die ihrerseits gewünschten Änderungen im Bildungssytemen besser zu beschreiben. Manche Autoren und Projekte haben sich diesem Begriff eindeutiger gewidmet, um diese Lücke zu füllen:

  • Das Forschungsprojekt „Lernkultur Kompetenzentwicklung“ (2001-2007) hat ihn empirisch ergründet. Die Autoren kommen zu dem Entschluss, dass Lernkulturen nebst formellem Lernen auch informelles und non-formales Lernen beinhalten. Diese Art des Lernens enthält viele wichtige Lernprozesse.
  • Für Reckwitz (2001: Multikulturalismustheorien und der Kulturbegriff. Berliner Journal für Soziologie) ist eine Lernkultur eine differenzierte soziale Praxis im Sinne einer konkreten symbolischen Ordnung („Zweck des Lernens“) an Schulen, sie sich von anderen Schulen unterscheiden kann.
  • Dieser „Zweck des Lernens“ wird von Schmidt (2003: Was wir vom Lernen zu wissen glauben. Quem-Report, Heft 82) genauer betrachtet. Er stellt zwei Fragen, um das Verständnis bzw. den Zwecks des Lernens, welches der sozialen Praxis vor Ort zu Grunde liegt, festzustellen:
    • Was wird von wem aus welchen Gründen als „Lernen“ bezeichnet?
    • Wie wird Lernen initiiert

Alle diese Autoren und Forschungsprojekte haben eines gemeinsam: Sie verstehen Lernen als soziale Praxis zwischen Schülern und Lehrpersonen sowie allen weiteren Beteiligten.

Dementsprechend sind Lernkulturen, wie wir sie uns vorstellen, eindeutig unterscheidbar von Lernorten, die keine oder nur eine geringe soziale Praxis aufweisen. Mit ein paar einfachen Fragen lässt sich dieser Unterschied erkennen:

  1. Wird in erster Linie nur die Qualität des „Lehrens“ der Lehrpersonen beurteilt? Wird ebenso die Perspektive der Schüler – das „Lernen“ – in den Blick genommen?
  2.  Erarbeitet sich jede Lehrperson ihre eigene, isolierte Vorstellung eines gelingenen Unterricht? Wird das Unterrichtsgeschehen als komplex angesehen und damit in Zusammenarbeit regelmäßig hinterfragt und neu interpretiert?
  3. Wird hauptsächlich Wissen vermittelt? Werden ebenso der Erziehungsauftrag sowie „(Selbst-)Bildungsziele“ wahrgenommen?

Wenn ihr das nächste Mal an einer Schule seid, fragt euch genau diese Fragen, und ihr werdet nach einigen Versuchen an verschiedenen Standorten den gehaltvollen Unterschied spüren: Schulunterricht =! Lernkulturen.

Zum Abschluss zeige ich euch eine punktuelle Übersicht, genannt „Schule 20 versus Schule 21“ (Rasfeld, Breidenbach (2014): Schulen im Aufbruch. Kösel-Verlag), welche das Spannungsfeld zwischen dem herkömmlichen „Unterricht“ und den „Lernkulturen“ darstellt.

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Wie kann Lernen und Entwicklung gelingen?

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Durch unsere zahlreichen Besuche der verschiedensten Lernorte haben wir von den Lernkulturen 3.0 viele Erfahrungen sammeln dürfen und haben hier einige Punkte zusammengefasst, wie das Lernen und die Entwicklung von Kindern gelingen kann. Macht euch also auf und setzt diese Punkten an euren Lernorten um.

  • Kinder müssen die Möglichkeit haben, konkrete Erfahrungen zu machen, sowohl in einer Vorbereiteten Umgebung als auch in der Natur.
  • Wenn Lernprozesse sowie Entwicklung in soziale Situationen eingebunden sind, sind sie effektiver.
  • Lernprozesse und Entwicklung sind effektiver, wenn die Interessen und Ideen der lernenden Kinder berücksichtigt werden.
  • Lernen und Entwicklung sind effektiver, wenn das vorhandene Vorwissen mobilisiert wird, denn die Suche nach dem Sinn ist angeboren.
  • Werden positive Emotionen in das Lernen und Entwickeln eingebunden, ist es effektiver.
  • Verstehen Kinder, wie die erlernten Details mit einem Ganzen zusammenhängen, können sie sich die Details besser einprägen, d.h. es muss für das Kind eine Bedeutung haben und einen Sinn ergeben.
  • Mit der entsprechenden Lernumgebung wird das Lernen intensiver, d.h. es muss eine Lernumgebung gestaltetet werden, die den Bedürfnissen der Kinder angemessen ist.
  • Lernen und Entwickeln wird verbessert, wenn Zeit zum Reflektieren und zum Ausruhen sowie Schlafen bleibt.
  • Es wird besser gelernt, wenn Kinder Informationen und Erfahrungen miteinander ganzheitlich verbinden können.
  • Lernprozesse und Entwicklung sind effektiver, wenn auf individuelle Unterschiede der lernenden Kinder eingegangen wird.
  • Kinder lernen und entwickeln sich besser, wenn sie eine unterstützende, motivierende und herausfordernde Umgebung haben.
  • Es wird effektiver gelernt, wenn Talente und individuelle Kompetenzen berücksichtigt werden.

Für Beispiele der Umsetzung in der Praxis klicken Sie bitte hier.

Für weitere Informationen über die praktische Umsetzung an den Lernorten senden Sie uns bitte eine Anfrage über unsere Kontaktformular.

 

Lernort: Montessori-Schule-Rohrdorf

Montessori

Auf der Suche nach Lernkulturen 3.0 habe ich am 20. Februar 2016 den Tag des offenen Klassenzimmers an der Montessori-Schule-Rohrdorf in Bayern besucht.

Lernen mit Begeisterung

Zu Beginn des Tages wurden wir sehr freundlich von der Schulleitung begrüßt und uns wurde der Ablauf des Vormittages präsentiert. Wir wurden danach eingeladen, in die Klassenzimmer zu gehen, um dort beim Lernen der Kinder dabei zu sein. Die Kinder haben sich einzelne Stationen aufgebaut und gemäß ihrem inneren Entwicklungsplans Materialen geholt und mit diesen dann gearbeitet. Jedes Kind widmete sich jener Sache, für die es eine Bedeutung und einen Sinn empfand. Die Themen reichten von Deutsch über Mathematik, Englisch bis hin zur Kosmischen Erziehung. Satzanalyse in Deutsch oder in Englisch, Geometrie, Tierwelt in Südamerika, Schreibübungen, Zeichnen und viele weitere Tätigkeiten waren zu beobachten. Sowohl die Begeisterung als auch das Leuchten der Augen waren den Kindern ins Gesicht geschrieben. Man merkte sofort, dass diese Kinder das Lernen lieben und mit Freude – nach ihrem eigenen Entwicklungsplan – ihre Persönlichkeit entfalten.

Vorbereitete Umgebung

Die Räume wurden individuell mit den Kindern sowie den Eltern und LehrerInnen gemeinsam gestaltet. Alle Räume enthalten eine Menge an Sinnesmaterialien, die dem inneren Entwicklungsplan der Kinder angepasst sind. Die Kinder können sich nach Interesse jene Materialien holen, die für sie im Moment eine Bedeutung haben. Sie wählen auch selbst wann, wo, wie lange und mit wem sie mit diesem Material spielen möchten. Die LehrerInnen sind dafür da die Umgebung so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen der Kinder entspricht und zeigen den Kindern in Form verschiedenster Darbietungen die Materialien und den Umgang damit. Wenn die Darbietung erfolgt ist, beschäftigen sich die Kinder selbst mit den Materialien und erforschen und entdecken die Welt von alleine. Können aber jederzeit die LehrerInnen um Hilfe bitten.

 Monteprimo

Für Kinder, die bisher einen herkömmlichen Kindergarten besuchten, gibt es die Möglichkeit in der  Monteprimo zu schnuppern und so auch in Kontakt mit der Pädagogik von Maria Montessori zu kommen. Hier können die Kinder mit den Sinnesmaterialien spielen, mit zukünftigen MitschülerInnen und LehrerInnen in Kontakt treten sowie bei Darbietungen zuschauen. Damit kann sich das Kind bereits eingewöhnen und für die Eltern ist diese Art von Vorschule ein guter Einblick, ob dies die Richtige Schulform für ihr Kind ist.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

Damit ihr einen guten Einblick in diesen Lernort und eine Vorstellung von einer Vorbereiteten Umgebung und den anderen Elementen bekommt haben wir von den Lernkulturen 3.0 eine Fotogalerie erstellt. Lasst euch inspirieren von diesem Lernort und genießt die Bilder.

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Vielfalt, Demokratie und Inspiration

Bildungstage

Bildungstage in München

Am 30. Jänner  sowie 31. Jänner 2016 fanden die Bildungstage in München (Bayern) statt. Eine Messe der besonderen Art. Es wurden verschiedenste pädagogische Richtungen präsentiert und man konnte sich an den Infoständen über die einzelnen Lernorte informieren sowie Infomaterial und Bücher bekommen. Hier eine kleine Auswahl der einzelnen Bereiche, die vorgestellt wurden:

Die Vielfalt der einzelnen Präsentationen war beeindruckend und man konnte viele Eindrücke bekommen, wie ein richtiger Lernort auszusehen hat. Wer einen Lernort gestalten möchte, braucht unbedingt eine Vielfalt, die dem  inneren Entwicklungsplan eines jeden Kindes gerecht wird.

Beeindruckend waren dabei auch die Vorträge von Arno und André Stern. Arno Stern, der Gründer des Malorts, unterstrich die Bedeutung des Malspiels für die Entwicklung von Kindern. Sein Sohn André Stern, der nie in der Schule war, erklärte den Zuhörern, wie Lernen funktioniert und dass die Begeisterung ein wesentlicher Punkt für das Lernen ist. Er stellte auch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung vor und betonte, wie wichtig die innere Haltung zu den Kindern ist.

Sudbury

Sudbury-Schule Ammersee

Am 15. Februar 2016 fand in der Sudbury-Schule Ammersee (Bayern) ein Infoabend über das Konzept Subury statt. Dort wurden das Schulleben sowie die einzelnen Elemente, wie die Schulversammlung, das Justizkomitee und die Rolle der Mitarbeiter vorgestellt. Es wurden dort auch die einzelnen Lernprozesse eines Kindes genauer erklärt. Wir müssen vor allem den versteckten Lernprozessen mehr Raum geben. Somit erlangt auch das Schlafen sowie das „Nichtstun“ eine neue Bedeutung für den Lernprozess. Denn Kinder brauchen auch Zeit um die vielen äußerlichen Eindrücke innerlich zu verarbeiten. Ein verträumtes Kind erweckt in uns Erwachsenen den Anschein, dass es nichts tun würde und gerade seine Zeit verschwende. Aber genau in diesen Momenten ist das Gehirn des Kindes sehr aktiv und verarbeitet viele Informationen. Diesem Prozess muss unbedingt mehr Raum gegeben werden.

Für mehr Informationen zum Sudbury-Modell klicken Sie bitte hier.

Montessori

Materialvorstellung in der Montessori-Schule-Rohrdorf

Am 16. Februar 2016 fand in der Montessori-Schule-Rohrdorf (Bayern) ein Abend statt, wo die einzelnen Sinnesmaterialien sowie der Umgang mit dem jeweiligen Material in der Vorbereiten Umgebung gezeigt wurden. Vor allem die Bedeutung der einzelnen Sinne kam hier zum Vorschein. Durch dieses Material werden abstrakte Begriffe konkret dargestellt, sodass die Lernprozesse sichtbar werden. Durch die Arbeit mit dem Material werden auch sehr viele soziale Interaktionen gelebt. Denn das jeweilige Material ist nur einmal vorhanden. Da heißt es schon mal sich abzusprechen, abzuwarten, zu planen, wann, wo, wie lange und mit wem ich mit diesem Material arbeiten kann. Ganz wichtig dabei ist auch die Selbstkontrolle durch das Material. Denn wenn ein Fehler auftritt hat das Kind die Möglichkeit diesen selbst auszubessern und hat somit einen nachhaltigeren Lerneffekt, als wie wenn ein/e Leher/in den Fehler mit „Rotstift“ korrigieren würde.