Das Tiroler Schulwesen bricht auf

Logo Volksschule im Aufbruch
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Nach einer intensiven, ganz Tirol umfassenden Abfolge von Symposien zum Thema „Volksschule im Aufbruch“, welches sich vor allem auf den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule konzentriert, begeben sich nun über 70 Lehrpersonen und KindergartenpädagogInnen partizipativ in vier autonomen Gruppen auf einen gemeinsamen Weg zur Auffrischung und Veränderung der Tiroler Schulstrukturen.

Dieser lange Satz bedeutet die bereits intensive Vorarbeit des Tiroler Landesschulrates, von dem die Intitiative ausging, sowie der Mitarbeit einiger Bildungsbereiche, wie der PHT, an diesem großen Projekt. Menschen aus ganz Österreich gaben Impulse, wie das Lernen an den Schulen anders gestalten werden kann. Tirol kann anders, so lautet der Ruf, wenn wir alle zusammenarbeiten und uns neue Ideen überlegen. Wenn wir genau hinschauen, gibt es bereits genügend Beispiele, wie Schule anders sein kann. Was fehlt, ist das entsprechende Licht und die notwendigen Ressourcen, um diese Orte stärker leuchten zu lassen.

Dazu wurde diese Initiative ins Leben gerufen!

Die engagierten Kräfte haben sich auf folgende vier Bereiche aufgeteilt:

  • Gestalten des Übergangs Kindergarten – Volksschule
  • Sprachbildung mit Fokus auf die Erstsprache/Mehrsprachigkeit
  • Lernverlaufsdokumentation (vorher „Kompetenzraster“)
  • Mehrstufenklassen

Die Arbeit in diesen Gruppen findet autonom statt. Das heißt, alle Beteiligten organisieren sich selbstständig und haben freie Wahl bei der Auswahl der Mittel. Einzig und allein das Ziel bestimmt den Zweck des Engagements: Nächstes Jahr werden die Ergebnisse dem breiten Schulpublikum zur empfehlenswerten Verwendung veröffentlicht.

Mag sein, dass Betroffene denken, dass das Produkt niemanden interessieren und in einer Schublade landen wird. Nur wenn wir nie etwas machen, dann wird sich erst recht nichts ändern. Das Bedürfnis, etwas zu verändern, ist stärker als die Möglichkeit des Scheiterns. Deswegen brauchen wir Menschen, welche die ohnmächtige Empörung in positive Energien wandeln und diesen Menschen und den Schulen neue Kraft geben. Diese Kraft wird aus der gemeinsamen Zusammenarbeit geschöpft, der gemeinsamen Hoffnung auf eine veränderte Schulkultur.

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